Manipulation – Neuro Linguistisches Programmieren

| Beruf und Bildung, Psychologie

Neuro Linguistisches Programmieren, kurz NLP, hat in unserer Gesellschaft den negativen Touch der Manipulation. Wer einem findigen Verkäufer gegenübersitzt, wird sich manchmal diesem Gefühl ausgesetzt fühlen. Dabei ist es bei Menschen mit gutem Kommunikationsgefühl ein normales Verhalten auf den anderen eingehen zu können. Neuro Linguistisches Programmieren ist auch aus nichts anderem entstanden als durch die Beobachtung erfolgreicher Menschen und Analyse deren Verhaltens.

Dass NLP als Wissenschaft nicht anerkannt ist, stört zwar die Anhänger dieser Therapiemethode, ist aber durchaus vertretbar. Dass Neuro Linguistisches Programmieren sehr wohl von vielen Psychologen angewandt und auch als Ergänzung zu herkömmlichen Therapiemethoden eingesetzt wird, sollte man aber auch nicht außer Acht lassen. NLP ist vielleicht keine Wissenschaft für sich, einen Hintergrund aus dem Bereich Psychologie und Therapie zieht NLP aber durchaus zu Recht.

Neuro Linguistisches Programmieren betrachtet vor allem die zwischenmenschlicht Kommunikation. Wie verhält sich der Mensch im Gespräch mit anderen? Wie verhalte ich mich selbst? Wie kann ich meine Ziele bestmöglich durchsetzen?

Der Schlüssel zur erfolgreichen Kommunikation besteht darin, mit seinem Gegenüber eine gemeinsame Wellenlänge zu finden auf der kommuniziert werden kann. Dazu zählt nicht nur die Wortwahl, sondern auch Mimik und Gestik. Die eigene Wortwahl sollte sich zwar daran orientieren, die Eigenständigkeit aber niemals außer Acht lassen. Wichtig ist es, bei allen Zugeständnissen an den anderen, die eigenen Ziele nicht aus den Augen verlieren. Was will ich erreichen?

Von Manipulation zu sprechen, ist hier falsch. Vielmehr soll Neuro Linguistisches Programmieren ( NLP ) dazu beitragen, das Gesprächsklima auf ein allgemein höheres Niveau anzuheben. Wer sich selbst innerlich blockiert, wird es auch nicht schaffen seinen Standpunkt einem anderen klar zu machen. Positive Gefühle helfen dabei, seine Überzeugung nach außen zu tragen. Sätze mit negativem Inhalt sollten im Gespräch wie auch in der Kommunikation mit sich selbst vermieden werden. „Ja, ich kann“, wird eher ein „Ja, wir können“, nach sich ziehen als „Nein, da bin ich mir nicht sicher.“

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