Webkatalog-Submitter im TEST: fastbacklink
Der Backlinkaufbau mit Webkatalogen ist funktioniert immer noch sehr gut in einigen Fällen. Natürlich kann man seine Backlinkstruktur nicht ausschließlich auf diese Weise aufbauen… Aber um fremde Links auf sein Netzwerk, Linktausch-Projekte oder andere Seiten zu kriegen um der gesamten Backlinkstruktur eine gewisse Vielfalt zu verleihen sind Sie weiterhin spitze.
Das erzeugen dieser Links kann jedoch sehr Zeitaufwendig sein,
denn das finden geeigneter Kataloge dauert:
- Keine Backlinkpflichtigen
- Keine Kostenpflichtigen
- Keine inaktiven Kataloge
Beim Eintragen wird es nicht besser:
- Texte Schreiben (Selbst mit Spinner dauert ja eine weile)
- Formulare ausfüllen
- Captcha
- usw…
Der fastbacklink Test
Vor kurzem bin ich zufällig auf den Dienst fastbacklink gestoßen, dabei handelt es sich nicht um den klassischen Webkatalog Eintragsdienst, sondern um eine kostenpflichtige Websoftware (Preise), mit der man die Eintragungen selbst, jedoch stark automatisiert vornehmen kann.
( Das ist für mich ein kleiner aber feiner Unterschied, denke auf die Gründe brauche ich nicht weiter eingehen… )
Grundsätzlich war ich natürlich zunächst skeptisch, doch da ich momentan mehr Geld als Zeit habe, war mir der Test die ~70 € Wert.
(Ab ~40 € einmalig im günstigsten Paket ist der Service zu haben)
Was kann fastbacklink?
Fastbacklink beinhaltet mehrere Dienste, zum einen ist es eine Datenbank von über 4000 deutschsprachigen Webkatalogen, die nach Thema und Eigenschaften Kategorisiert sind(Kostenpflichtig bzw. Kostenlos, Backlinkpflichtig und Backlinkpflicht frei) sind.
Das Alleine ist natürlich schon ganz nett, jedoch bietet der Dienst noch einiges mehr. Es stehen einige Funktionen zur Verfügung, die es erlauben eine Eintragung mit einem (mehr oder weniger) individuellen Text innerhalb von weniger als 2-3 Minuten vorzunehmen.
Wie funktioniert fastbacklink?
Zunächst muss man sich natürlich registrieren und seine Daten angeben. (Domain und Produktoptionen wählen, persönliche Daten usw.). Ich habe drei Domains gewählt, sowie die “Annahme Quote” und “Content Service”-Option.
Kurze Anmerkung:
Letzteres würde ich nur für die erste Domain empfehlen, kann man danach auch leicht selbst machen. Den Multisubmitter habe ich mir zunächst gespart, überlege jedoch diesen noch nachträglich zu ordern, würde Schritt 3 vielleicht noch 20 – 30 % schneller machen.
Nachdem die Zahlung eingegangen ist erhält man seine Logindaten und kann “loslegen”.
Der erste Eindruck war übrigen sehr chaotisch, da das Tool innerhalb der Website liegt und in keiner Weise im Menü hervorgehoben wird. Nach einigen Minuten habe ich mich jedoch zurechtgefunden und konnte es gut benutzen.
Info:
Als Testwebsite dient eine meiner Affiliate Websites zum Thema Wein (ca. 6 Monate alt, Guter Content auf 1. und 2. Ebene, auf 3. Ebene etwas DC(Produkdaten), wenig Backlinks, wenig Besucher, einige ausbaufähige Rankings ), sowie zwei weitere Websites die ich jedoch erstmal nicht nenne.
Schritt 1: Domain Daten anpassen.
Zunächst muss man einige Daten zur Domain bzw. zur Eintragung der Domain in den Webkatalogen vornehmen:
Titel Modulator
Der “Titel Modulator” fügt zufällig Keywords in die Linkteste ein, da ich mit Webkatalogen keine “single Keywords” pushe, habe ich diese aktiviert.
Danach kann man bis zu 10 Linktexte eingeben, die zufällig genutzt werden. Es folgen die 40 Beschreibungssätze aus denen zufällig ein kurzer Text generiert wird. “Bei XXX finden Sie tolle Informationen über YYY”, “Besuchen Sie uns in unserem online YYYshop” usw.
( Habe selbst mal ein Webkatalog administriert, nach den ersten drei Wörtern wird das eh nicht mehr gelesen… )
Ich würde empfehlen die Sätze zu überarbeiten und nach einer gewissen Anzahl von Webkatalogen komplett zu wechseln.
Als letztes fehlen noch die Keywords und die Kategorie die in den Webkatalogen (wenn verfügbar) gewählt werden soll und natürlich die Betreiberdaten. Ich würde eine yahoo.de oder freenet.de E-Mailadresse empfehlen, ich sage nur “Newsletter”…
Auch hier würde ich empfehlen 5 – 10 einzutragen und im Webkataloginterface später jeweils einige zu löschen, um kein Muster zu hinterlassen.
Schritt 2: Die passenden Webkataloge finden
Nachdem die Domaindaten gespeichert sind, wechselt man zur “Webkatalog Datenbank“. Hier ist es zunächst nötig die richtigen Filter zu setzte. Klickt man auf “Sortieren” wird die Liste der Webkataloge entsprechend gefiltert: die kostenfrei, ohne Backlinkpflicht oder eine bestimmte Domainendung haben fliegen ggf. raus.
Danach klickt man auf “suchen” und gibt sein Keyword ein, in meinem Fall zum Beispiel “Wein”, die Liste reduziert sich nach jedem Schritt um viele Einträge. Bei diesen Filtereinstellungen blieben mir noch ca. 400 Kataloge über.
In der Listenansicht der Kataloge sieht man die Basisdaten der Kataloge auf einen Blick. TLD (Domainendung), AQ (Annahme Quote), kurze Info zum Katalog, sofern nicht durch den vorherigen Schritt eingeschränkt ob Backlink gesetzt werden muss bzw. Kosten entstehen.
Der Betreiber von fastbacklink unterhält wohl auch selbst eine Vielzahl von Katalogen, den bei einigen steht in der Info “Backlinkfrei für fastbacklink-Kunden”. Auch Kommentare zu einigen Webkatalogen sind vorhanden, z.B. Infos an den Admin, falls der Katalog mittlerweile Kostenpflichtig ist, das überraschende: Der Admin hat jeden Kommentar den ich gesehen habe geprüft und beantwortet.
Schritt 3: In Webkataloge eintragen
Nun braucht man nur die Liste von oben nach unten durchgehen und auf “eintragen” klicken. Danach öffnet sich ein neuer Tabulator im Browser, in welchem man die Registrierungsseite des Katalogs vorfindet. Meistens sind fast alle Felder mit den Eingaben aus “Domain Daten” (Schritt 1) bereits ausgefüllt. Man muss also nur noch den Haken bei den AGB’s setzten und den Eintragen Knopf betätigen.
Je nachdem welches System der Webkatalog nutzt, ist es gelegentlich noch nötig das ein oder andere Feld händisch zu füllen (z.B. der Captcha, oder die Kategorie, falls die Vorauswahl nicht vorhanden ist)
Einige Webkataloge verfügen auch über Besonderheiten, z.B. in den AGB’s oder der Link muss erneuert werden nach 365 Tagen. Diese Hinweise findet man auch hier, sofern der Katalog betroffen ist.
Schritt 4: Schritt 1 – 3 wiederholen
Natürlich bringt ein Webkatalog nicht viel. Ich schätze, dass ca. 50% der Anmeldungen angenommen werden), aber dazu werde ich in einigen Wochen ein Update schreiben. Abschließend noch ein Screen meines Mailsfachs bei yahoo, das Ergebnis sind immerhin 21 Webkataloge in ca. 20 Minuten (bei meinem ersten Versuch wohlgemerkt
)
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SEO-REZEPTE.de
21. Mai 2011 at 23:55
Guter Artikel! Ich habe den Service auch schon mal vor ca. 1 Jahr für ein Projekt probiert. Die Eintragung ist tatsächlich einfacher und gut automatisiert, dennoch kann man noch sehr gut selst auswählen wo eingetragen wird aber die eigentliche Frage die ich mir immer wieder stelle: Bringt das Eintragen in Webkataloge überhaupt noch was? Sind diese Art von Backlinks überhaupt interessant, wie wertet google diese Links?