Die gesunde Schulter trainieren und erhalten

| Körper- und Muskeltraining

Die Schulter des Menschen ist ein komplexes Körperteil, bestehend aus Sehnen, Knochen und Muskeln. Alles muss reibungslos zusammenspielen, damit wir schmerzfrei unsere Arme bewegen können. Wie wichtig dies ist, merken wir wie so oft erst, wenn wir es einmal nicht mehr können. Wenn jedes Greifen, jedes Armheben zur Qual wird, dann ist sicher etwas an der Rotatorenmanschette nicht mehr in Ordnung. Sie kann sogar reißen, was mit großen Schmerzen verbunden ist. Oft geschieht dies bei Menschen jenseits des 50. Lebensjahres, aber auch falsches Hanteltraining kann diesen Muskel schädigen. Ist dies der Fall sind Stabilität und Mobilität eingeschränkt.

Die Rotatorenmanschette ist ein Verbindungsmuskel zwischen Oberarm und Schulterblatt. Diese Sehnen helfen dabei, den Arm zu drehen und zu heben. Diese Manschette kann nun durch immer gleiche Bewegungen, die auch äußerst banal sein können, verschleißen und dann auch reißen, bei einer heftigen schweren Anstrengung. Bei einem vollständigen Riss muss meistens operiert werden, bei einer Teilruptur kann auch konservativ mit Entzündungshemmern und Krankengymnastik behandelt werden.

Wie aber kann dieser Erkrankung in der Schulter vorgebeugt werden?

Gerade beim Hanteltraining wird oft nur der Deltamuskel trainiert, da sich dieser dann wuchtig auswölbt, aber die drunter liegenden Muskeln werden vernachlässigt, obwohl diese genau die Schulter stützen. Um später Verletzungen vorzubeugen ist es also unerlässlich, spezielle Übungen zu machen, die gezielt auf die Rotatoren wirken.

Also Arm angewinkelt an den Körper anlegen und an einer Maschine mit Seilzug das Seil nach außen ziehen, wobei der Ellbogen immer in die Seite gepresst bleibt und man mit dem Unterarm also einen Halbkreis macht. Dies kann man nach innen oder nach außen rotiert machen.

Bei allen Übungen für die Schultern sollte man darauf achten, dass man kein zu großes Gewicht auflegt, damit man die Übung sauber ausführen kann. Weiter darauf, dass man bei der Ausführung darauf achtet, dass man die Schultern nach unten drückt und die Schulterblätter nach hinten zusammendrückt. Nur so sitzt das Schulterkopfgelenk optimal und reibt nicht an das Schulterdach, was für Schleimbeutel, Kapseln und Bänder schädlich ist und auf Dauer ernste Verschleißerscheinungen mit sich bringt, die im Extremfall zum Riss der Rotatorenmanschette führen. Es ist ausserdem ratsam (wie auch bei dem Training von anderen Muskeln) nicht nur ausschließlich den zu stärkenden Muskeln zu trainieren, sondern auch immer Gegenspieler und die unterstützende Muskulatur. Dies verhindert einseitiges Training und somit Schäden an den Muskeln und dem Skelett des Menschen. Das Training für die Rotatoren mag etwas mühsam sein, aber wer Schmerzen vorbeugt tut seinem Körper immer etwas Gutes!

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