Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung enorm wichtig
Bereits eine kleine Unaufmerksamkeit kann dafür sorgen, dass sich ein ganzes Leben verändert. Wer bei einem Unfall beispielsweise sein Augenlicht verliert, wer in Folge der erlittenen Verletzungen sein Bein nicht mehr bewegen kann oder wer nach einem Unfall mit psychischen Problemen kämpft, muss sein Leben oft radikal umstellen. In einigen Fällen muss sogar der bisherige Beruf aufgegeben werden, weil er aufgrund der vorhandenen Behinderung nicht mehr ausgeübt werden kann.
Versicherungsexperten sind sich daher einig, dass zwei Versicherungen für diese Fälle unabdingbar sind. Dies ist zum einen die Berufsunfähigkeitsversicherung und zum anderen die private Unfallversicherung. Tritt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein, wenn der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, leistet die Unfallversicherung bei Unfällen aller Art. Sollte einer der oben genannten Fälle eintreten, ermittelt die private Unfallversicherung die Schwere der Invalidität und übernimmt dann die vertraglich vereinbarte Invaliditätsleistung. Um sicherzugehen, dass die Leistungen ausreichend sind, um wirklich alle anfallenden Kosten tragen zu können ist es ratsam, eine Versicherungssumme von mindestens 100.000 Euro zu wählen und gleichzeitig eine Progression zu vereinbaren. Bei einer Progression von 500% beispielsweise könnte im Fall einer vollständigen Invalidität ein Betrag von 500.000 Euro ausgezahlt werden, der dann garantiert einen Großteil der Kosten abdeckt. Zusätzlich bieten viele Unfallversicherer die Möglichkeit, zusätzlich zur Invaliditätsleistung auch eine Todesfallleistung zu vereinbaren. Auch sie kann in Höhe von mehreren zehntausend Euro vereinbart werden, um die Hinterbliebenen zu schützen und ihnen zumindest eine finanzielle Absicherung zu gewährleisten. Die Unfallrente bietet letztlich einen Schutz vor Einkommenseinbußen, sollte der bisherige Beruf nicht mehr ausgeübt werden können.
Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet eine monatliche Rente, wenn Versicherte ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Im Vergleich zur Unfallversicherung leistet sie allerdings auch dann, wenn die Berufsunfähigkeit durch Krankheit verursacht wurde. Es ist daher ratsam, auf keine der beiden Versicherungen zu verzichten, um sowohl bei Krankheit wie auch bei einem Unfall gut versichert zu sein.
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