Virtuelle Lemminge

| Online-Marketing

Ein Gast betritt ein Hotel, einen Supermarkt oder ein Restaurant. Er macht ein paar zaghafte Schritte und schaut sich neugierig um. Nach ein paar Minuten allerdings, verliert er das Interesse und verlässt das Geschäft wieder. Wäre es vorstellbar, dass sich der Betreiber nun auf die Schulter klopft und stolz von seinen hervorragenden Werbeaktionen und der Zuverlässigkeit seiner Marketingabteilung erzählt? Das wäre eine absurde Vorstellung, denn der Erfolg eines Unternehmens wird nicht darin gemessen, wie viele darauf aufmerksam werden, sondern wie viele tatsächlich bereit sind, einen Kauf zu tätigen. Tatsächlich aber hat man viele Jahre lang im Internet nach diesem Prinzip den Erfolg einer Website gemessen.

Waren die Besucherzahlen besonders hoch, freute sich der Betreiber und hielt seine Website für erfolgreich. In Wirklichkeit aber versäumten es viele, die Effektivität ihre Website genauer unter die Lupe zu nehmen und die Frage zu stellen, wie viele der Besucher letztendlich bereit waren, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen. Denn was nützen einem hohe Besucherzahlen, wenn diese wie virtuelle Lemminge nach kürzester Zeit einen Abgrund hinunterstürzen und in den Tiefen des Hyperspace verloren gehen? Dieser Gedanke steckt hinter dem Begriff Conversionoptimierung. Es ist eine Vertiefung des Optimierungsgedankens, der, darin ist man sich allgemein einig, unumgänglich für eine funktionierende Website ist. Wie aber kommt man an die nötigen Informationen, die einem aufzeigen, wo man noch an was herum schrauben muss, damit es einem besser gelingt, seine Zielgruppe auf die eigene Website zu locken, für die Dauer ihres Besuches ein zuvorkommender Gastgeber zu sein, sie zu einem Kauf zu bewegen und sie idealerweise noch für weitere Besuche an die Website zu binden? Mithilfe konkreter Test- und Vergleichskonzepte lassen sich dazu ganz explizite Erkenntnisse gewinnen.

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